Worte, die bleiben – Poetry Slam Workshop am ELG

Hinzugefügt am 08. Januar 2026

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Am 8. Dezember 2025 war für uns, die Klasse 9E, kein „normaler Schultag“, denn wir nahmen an einem Poetry Slam Workshop mit Artem Zolotarov teil und diese Veranstaltung hatte es echt in sich.

Schon am Anfang wurde klar, dass das kein langweiliger Vortrag wird, sondern etwas, das uns wirklich mitnimmt. Zuerst stellte sich Artem Zolotarov vor und erzählte uns viel über Poetry Slam. Er ist selbst Slam-Poet und arbeitet seit 2019 mit dem Literaturbüro Mainz zusammen. Artem Zolotarov begleitete bereits mehr als hundert Workshops an Schulen und stand selbst schon über tausendmal mit seinen eigenen Slams auf der Bühne.

Während unseres Workshops erklärte er uns, dass Poetry Slam viel mehr sei als nur Gedichte oder Geschichten vortragen, denn es gehe um Gefühle, Meinungen und um das, was einen selbst beschäftigt. Wir schauten uns im Verlauf des Vormittags zwei live Poetry Slam Vorträge auf YouTube an, um sie zu vergleichen. „Die Mathearbeit“ von Florian Wintels war der erste Vortrag und wir spürten sofort den Humor sowie den Sarkasmus in seinem Poetry Slam. Der Slam von Theresa Sperlings mit dem provokanten Titel „Meinen Körper beurteilen? F**kt euch alle!“ war ernst und tiefgründig. Er enthielt auch eine wichtige Message: Stoppt Bodyshaming!

Ein echtes Highlight war für uns der live von Artem Zolotarov vorgetragene Poetry Slam. Inspiriert von seinen Worten und den vorangegangenen Informationen, duften wir anschließend selbst Texte schreiben. Manche Inhalte waren lustig, andere wiederum sehr emotional und genau das machte es so spannend. Die Vielfalt war riesig und jeder konnte ein Stück von sich selbst auf das Blatt Papier bringen. Viele ließen dabei ihren Emotionen freien Lauf, was sich richtig gut anfühlte.

Am Ende des Tages trauten sich auch einige, ihren ersten selbstgeschriebenen Poetry Slam vorzutragen. Es hat sehr viel Spaß gemacht zuzuhören, weil jeder Text einzigartig war und man merkte, wie viel Mut dahintersteckte. Kein Vortrag war wie der andere und genau das machte den Tag so besonders.

Dieser Workshop zeigte uns, dass Poetry Slam eine starke Art ist, sich auszudrücken und gehört zu werden. Vielleicht war es für manche der Anfang von etwas Neuem, denn manchmal braucht es nur ein Blatt Papier, einen Stift und ein paar Worte, um etwas Großes zu sagen.

Luisa Fecht (9E)

Eingestellt von Als / Me